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STH Röthelheimpark09.06.2026

Kartoffelsuppe

EGI09.06.2026

Bohnensuppe

Stadtteilzentrum – Die Villa10.06.2026

türkische kalte Yoghurt-Suppe mit Cigköfte

Gemeindezentrum Frauenaurach11.06.2026

Kohlrabi-Apfelsuppe und Karotten-Fenchelsuppe

Stadtteilzentrum Die Scheune11.06.2026

Selleriesuppe

ZAM12.06.2026

Nga Choi Dau Fu Tong (China/Kantonesisch) Suppe mit Tofu und Bohnensprossen

Erdbeerfest-Suppe (auf dem Huckepack Hof)12.06.2026

10 bis 13 Uhr (Vorbereitung der Suppe)

Möhren-Ingwer-Suppe (beim EFIE Jubiläum im E-Werk)13.06.2026

12:30 bis 15:30 Uhr (Vorbereitung der Suppe/Aufbau)

Möhren-Ingwer-Suppe (beim EFIE Jubiläum im E-Werk)13.06.2026

15:30 bis 18:30 Uhr (Ausgabe der Suppe/Aufräumen)

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Ein Netzwerk der Wärme und Begegnung

 

Unter dem Motto „international – sozial – gemeinsam“ hob sich am 15. April 2025 zum ersten Mal der Deckel vom großen Suppentopf im Treffpunkt Röthelheimpark. Damals erfüllte sich ein Raum mit dem Duft von Qualität, Regionalität und gastronomischem Handwerk – und zugleich mit einer Idee, die einfach klingt und doch viel bedeutet: Ein Teller Suppe kann Menschen zusammenbringen.

Was als schlichte, aber tiefgründige Initiative von begann, ist längst zu einer lebendigen Bewegung in Erlangen und darüber hinaus geworden. Im Treffpunkt Röthelheimpark, Schenkstraße 111, wird seitdem jeden Dienstag von 12:00 bis 13:30 Uhr gemeinsam gelöffelt. Der erste Standort bleibt damit ein besonderer Ort in der Geschichte der SuppKultur: Hier nahm alles seinen Anfang.

Am 24. September 2025 wuchs die SuppKultur-Familie das erste Mal: In der Villa, Äußere Brucker Straße 49, öffnete ein neuer Begegnungsort seine Türen. Unter der Leitung von Loki Bischoff wird dort seitdem jeden Mittwoch von 17:00 bis 18:30 Uhr Suppe geteilt, gesprochen, gelacht und ein Stück Alltag miteinander verbracht.

Am 12. November 2025 kam mit dem Kulturpunkt Bruck, Fröbelstraße 6, ein weiterer Standort dazu. Dort bittet Pia Jacobi die Menschen an den Tisch einmal im Monat an den Tisch. Seit kurzem leitet David Benfer den Standort gemeinsam mit Pia um noch öfter für den Stadtteil da sein zu können. Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat wird dort zur Mittagszeit der Topfdeckel gehoben – als verlässlicher Ort für Begegnung, Wärme und Gemeinschaft.

Nur wenige Tage später, am 14. November 2025, dampften auch im ZAM, dem Zentrum für Austausch und Machen, zum ersten Mal die Töpfe. Unter der Leitung von Manuel Fuchs ist dort ein weiterer Ort entstanden, an dem die SuppKultur Menschen zusammenbringt. Jeden Freitag wird hier Suppe ausgegeben – mitten in der Erlanger Innenstadt und mitten im Leben.

Am 15. Januar 2026 ist die SuppKultur weitergewachsen: Im Gemeindezentrum Frauenaurach sorgt seitdem Andrea Sauer jeden Donnerstag zur Mittagszeit für nahrhafte Momente, offene Türen und einen gemeinsamen Tisch. Auch hier zeigt sich, wie sehr ein regelmäßiges Essen soziale Strukturen im Stadtteil stärken kann.

Am 20. Februar 2026 fand die SuppKultur auch in Bubenreuth ein Zuhause. Unter der Leitung von Volker Kopke wird dort seitdem in unregelmäßigen Abständen aufgetischt, wann es dort soweit ist siehst du in unserem Suppenplan. Damit ist ein weiterer Begegnungsort entstanden, an dem die Idee der SuppKultur weitergetragen wird: gutes Essen, offene Gespräche und ein Platz für alle.

Am 5. März 2026 wurde die SuppKultur-Familie erneut größer: Im Stadtteilzentrum Die Scheune in Büchenbach übernahm Tim Wening die Leitung. Dort wird seitdem jeden Donnerstag von 17:00 bis 18:30 Uhr gemeinsam zu Abend gegessen. Der Standort zeigt gemeinsam mit Anderen besonders schön, dass SuppKultur nicht nur mittags wärmen kann, sondern auch am Abend einen Ort schafft, an dem Menschen ankommen können.

Am 14. April 2026 kam schließlich auch Eltersdorf dazu. In der EGI/Egidienstube teilen sich Ingrid Wagner und Loki Bischoff die Leitung. Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat sind sie dort von 17:00 bis 18:30 Uhr für die Gäste da. Mit Eltersdorf ist ein weiterer Ort entstanden, an dem aus Suppe Begegnung wird – und aus einem Termin ein Stück Gemeinschaft.

So ist aus einem ersten Topf im Röthelheimpark ein wachsendes Netzwerk entstanden. Viele Orte, viele Menschen, viele Suppen – und doch überall dieselbe Haltung: Bei der SuppKultur darf jeder Gast gleich sein. Alter, Herkunft, Sprache, Geldbeutel oder sozialer Status sollen keine Rolle spielen. Entscheidend ist, dass Menschen an einen Tisch kommen können.

Neben den regelmäßigen Standorten ist die SuppKultur inzwischen auch bei besonderen Aktionen, Kooperationen und Veranstaltungen dabei – etwa bei Huckepack, auf Stadtteilfesten, bei größeren Ausgaben oder anderen Anlässen in Erlangen und Umgebung. Überall dort, wo SuppKultur auftaucht, entsteht für einen Moment ein gemeinsamer Tisch.

Inzwischen haben zahlreiche Helfer*innen, viele Teamleitungen und unzählige leckere Suppen eine große Gemeinschaft geschaffen, die mit jeder Ausgabe weiterwächst. Jede Suppe erzählt ihre eigene Geschichte: mal herzhaft fränkisch, mal international inspiriert, mal schlicht und wärmend, mal überraschend und bunt. Doch immer geht es um mehr als den Inhalt des Topfes.

Die SuppKultur verfolgt keinen kommerziellen Zweck. Sie lebt von Spenden, Engagement, Zusammenarbeit und der Überzeugung, dass gutes Essen und echte Begegnung allen zugänglich sein sollten. Sie ist mehr als eine Mahlzeit auf Spendenbasis. Sie ist ein Versprechen: Niemand muss allein essen. Niemand muss erst etwas leisten, um willkommen zu sein.

Getragen von der Kraft vieler Ehrenamtlicher zeigt dieses Projekt, dass ein Teller Suppe oft weit mehr wärmt als nur den Magen. Er wärmt die Seele einer Gemeinschaft – und macht sichtbar, wie viel entstehen kann, wenn Menschen füreinander den Topfdeckel heben.

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